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Globaler Live-Tracker für Hantavirus-Ausbrüche

HantavirusKarte aggregiert in Echtzeit Surveillance-Meldungen von WHO, ECDC, CDC, RKI und ProMED sowie kuratierte Nachrichten zu HPS und HFRS.

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Aktuell aktive Regionen · gefiltert auf Hantavirus-Erwähnungen, sortiert nach Veröffentlichung.
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News-Signal / Risiko
Endemische Zone
Punktgröße = Anzahl Meldungen

Daten werden serverseitig aus öffentlichen RSS-Feeds aggregiert (WHO DON, CDC, ECDC, RKI, ProMED, kuratierte Nachrichten). Signale können unvollständig oder verzögert sein. Keine medizinische Beratung — bitte konsultieren Sie offizielle Gesundheitsbehörden.

Was ist Hantavirus?

Hantaviren werden über Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. In Europa dominiert das Puumalavirus (mildere Verläufe), in Amerika Andes- und Sin-Nombre-Virus (HPS, deutlich schwerer).

Datenquellen

WHO Disease Outbreak News, ECDC, RKI, CDC, PAHO, ProMED-Mail sowie kuratierte regionale Nachrichten via Google News RSS. Server-seitig gecacht für 5 Min.

Schutzmaßnahmen

Kontakt mit Nagetierausscheidungen meiden, Räume vor Reinigung gut lüften, Schutzmaske und Handschuhe tragen, Lebensmittel sicher lagern.

Symptome & Krankheitsverlauf

Übersicht der zwei Hauptverlaufsformen. Quellen: RKI, CDC, WHO. Keine medizinische Beratung.

HFRS

Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom

Vor allem in Europa & Asien (Puumala-, Dobrava-, Hantaan-, Seoul-Virus). Inkubation 2–4 Wochen.

  • Plötzliches hohes Fieber, Schüttelfrost
  • Starke Kopf-, Rücken- und Bauchschmerzen
  • Sehstörungen („verschwommenes Sehen")
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Akutes Nierenversagen, reduzierte Urinmenge
  • Innere Blutungen (Petechien, Schleimhautblutungen)
Letalität: Puumala < 0,4 %, Dobrava bis 12 %, Hantaan 5–15 %.
HPS / HCPS

Hantavirus-Lungensyndrom

Vor allem in Nord- & Südamerika (Sin Nombre, Andes). Inkubation 1–8 Wochen. Schwere, schnell fortschreitende Verläufe.

  • Fieber, starke Muskelschmerzen (Oberschenkel, Rücken, Schultern)
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost
  • Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen)
  • Nach 4–10 Tagen: Husten, Atemnot, Lungenödem
  • Schock, Herz-Kreislauf-Versagen
  • Andes-Virus: einziger Hantavirus-Stamm mit Mensch-zu-Mensch-Übertragung
Letalität: 35–40 % (Sin Nombre, Andes). Frühzeitige Intensivmedizin entscheidend.

Wann zum Arzt? Bei Fieber + Kontakt zu Nagetieren / Aufenthalt in betroffenen Regionen innerhalb der letzten 6 Wochen — insbesondere bei Atemnot oder nachlassender Urinmenge — sofort medizinische Hilfe suchen und Hantavirus-Verdacht erwähnen.